24h MessungÜbersichtsauswertung

 Der Herzschlag ist – im Gegensatz zu der allgemeinen Annahme – in Bezug auf den Abstand zwischen den einzelnen Schlägen nicht exakt regelmäßig, sondern autonom unregelmäßig. Dies ist sinnvoll, da der Organismus und damit auch das Herz unter ständigem Einfluss externer und interner Reize stehen. So führt zum Beispiel eine Stresssituation, ausgelöst durch körperliche und/oder psychische Belastungen, zu einer Anpassungsreaktion des Herzens und zeigt sich u.a. in einer Abnahme der Variationsbreite der Herzfrequenz von Schlag zu Schlag, wohingegen die Variationsbreite unter Ruhe zunimmt. Die Variationsbreite der Herzfrequenz von Schlag zu Schlag ist die so genannte Herzfrequenzvariabilität oder Herzratenvariabilität (HRV).
Die HRV wird detektiert durch die exakte Messung der aufeinander folgenden R-Zacken im EKG. Dabei wird ersichtlich, dass die Abstände einer innewohnenden Rhythmik entsprechen, die der Regulationsfähigkeit des Autonomen Nervensystems entspringt.
Zusammengefasst bedeutet das, je höher die HRV ist, desto schneller und flexibler passt sich das Herz den internen und externen Einflüssen an, und desto besser ist die Reaktion des Organismus auf die Umwelt. Angestrebt wird demnach ein optimales Zusammenspiel von Parasympathikus und Sympathikus als Ausdruck einer optimalen Regulationsfähigkeit des Organismus.
 

Eine optimal funktionierende HRV bedeutet:

– Verbesserte Vitalität
– Raschere Erholungs – und Belastungsfähigkeit
– Globale Fitness
– Anpassungsfähigkeit auf psychische – wie physische Belastungen
– Verbesserte emotionale Belastungsgrenzen
– Optimale Wahrnehmungsfähigkeit
– Optimale Funktion der Feinmotorik
– Ausgeglichenes Führungsverhalten (Sport, Wirtschaft)